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IRQR Iranian Railroad for Queer Refugees Willkommen auf unserer Website! WER WIR SIND
Die Iranian Railroad for Queer Refugees (Klicken Sie hier) ist seit dem 9. Oktober 2008 der Name unserer neuen Organisation. Das Hauptaugenmerk der IRQR liegt dabei darauf, auf einfache Weise LGBT Flϋchtlingen aus dem Iran zu helfen, so dass sie auf ihrer Reise in Sicherheit sind und in einem neuen Land ankommen, wo sie frei leben können. Die IRQR ist eine internationale ehrenamtliche Menschenrechtsorganisation fϋr LGBTs, mit Hauptsitz in Toronto in Kanada. Wir helfen iranischen Flϋchtlingen auf der ganzen Welt, die homosexuell, bisexuell, oder transgender sind. Wir helfen, wenn diese Leute von Abschiebung zurϋck in den Iran bedroht sind, und wir helfen ihnen, in wohlgesonnenen Staaten Asyl zu bekommen. Wenn iranische LGBTs im Iran verfolgt werden und fliehen, ist in der Regel die Tϋrkei ihre erste Anlaufstelle. Der Flϋchtlingsbeauftragte der Vereinten Nationen (UNHCR) interviewt diese Flϋchtlinge und entscheidet, ob ihr Asylantrag begrϋndet ist. Wenn ihnen Flϋchtlingsstatus gewährt wird wählt der UNHCR fϋr jede Person ein neues Land, entsprechend ihres Bewerberprofils. Die IRQR hilft diesen Flϋchtlingen während dieses Prozesses, und bietet, wenn möglich, durch Spenden finanzielle Unterstϋtzung fϋr sichere Unterkϋnfte, da die Tϋrkei leider ebenfalls eine mehrheitlich homophobe und transphobe Gesellschaft ist und LGBTs auch dort um ihr leibliches Wohl fϋrchten mϋssen.
Die Vision der IRQR Ziel unseres Unternehmens ist es, die Öffentlichkeit ϋber die Lage aufzuklären und Flϋchtlinge, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität den Iran verlassen, zu unterstϋtzen, z.B. durch Rechtsbeistand und finanzielle Beihilfen.
ZIELE DER IRQR -- DEMOKRATIE UND GERECHTIGKEIT Die IRQR ist ϋberzeugt, dass durch Bildung und Aufklärung sowie eine demokratische und glaubwϋrdige Regierung und ein faires Rechtssystem im Iran die Lebensqualität verbessert werden kann. Unsere Ziele sind: * Die Diskriminierung gegen sexuelle Minderheiten im Iran zu beenden * Auf die Unterdrϋckung von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgenders im Iran und anderen Ländern aufmerksam zu machen * Die LGBT-Bevölkerung im Iran zu unterstϋtzen * Die Todesstrafe im Iran abzuschaffen * Die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zu beenden.
DAS ANTI-HOMOSEXUALITÄTSGESETZ IN DER ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN Das iranische Strafgesetz besagt, dass Homosexualität illegal und mit dem Tod zu bestrafen ist. Folter in Form von Auspeitschungen wird auch als Strafe fϋr Homosexuelle angewandt. Ironischerweise bietet das Gesetz dem Verurteilten die Wahl zwischen Galgen, Steinigung, Zweiteilung durch ein Schwert oder aus der Höhe heruntergeworfen werden - aber der Richter hat das Recht die Entscheidung ϋber die Art der Hinrichtung zu ϋbernehmen. Eine Bestrafung erfolgt, wenn zwei Männer oder Frauen unter einer Decke erwischt werden oder sich "lustvoll" kϋssen. Geschlechtsangleichende Operationen fϋr Transgenders sind im Iran legal. Wer sich jedoch weigert, sich äußerlich dem rigiden Bild eines bestimmten Geschlechtes anzupassen und auch wer als Transgender leben möchte wird strafrechtlich verfolgt. Schwule und Lesben, die gar nicht transsexuell sind, sehen sich oft dazu gedrängt, "geschlechtsangleichende" Operationen in Kauf zu nehmen, damit sie mit der Person, die sie lieben, zusammen sein können. Auch das ist eine Missachtung von Menschenrechten: wenn man nicht das Recht hat, seine wahre geschlechtliche Identität auszuleben. Da das Regime im Iran Homosexualität meistens als eins von mehreren Vergehen auflistet, wenn eine Person verurteilt wird, ist es schwer fϋr Menschenrechtsorganisationen, mit absoluter Sicherheit zu beweisen, dass ein Verurteilter gerade wegen seiner sexuellen Orientierung exekutiert oder ausgepeitscht wird. Wir als eine Gruppe von Menschenrechtsaktivisten, die diese Unmenschlichkeit der Islamischen Republik Iran seit vielen Jahren beobachtet haben, verurteilen diese Gewalttaten auf das Schärfste. Diese Bestrafungen fϋr Menschen, Menschen des gleichen Geschlechts lieben, sind unentschuldbar und barbarisch. LGBTs weichen weder von der Natur ab, noch sind sie vom Teufel besessen. Wir sind völlig normale Menschen mit den gleichen Bedϋfnissen und Lebensgewohnheiten wie der Rest der Gesellschaft. Wir arbeiten, lernen, essen, ruhen uns aus, und lieben ... genau wie andere Leute auch. Das islamische Regime fϋhrt seit langem eine gewaltvolle Razzia genen Homosexuelle durch (sowie viele andere, die sich nicht dem Regime anpassen wollen), die 2006-7 eskaliert ist, als Leute auf Privatfeiern, durch Internet-Chats und durch Verrat durch Freunde und Familie verhaftet wurden. Viele iranische Schwule und Lesben sind sich nicht der Gefahr bewusst, der sie ausgesetzt sind, bis sie selbst verhaftet werden und dem System zum Opfer fallen. Dies scheint auch der Fall gewesen zu sein, als 2005 zwei Jungen im Teenageralter in Mash'had im Nordosten des Iran gehängt wurden. Nachdem sie verhöhrt und gefoltert worden waren, gestanden sie dass sie mit einander Sex gehabt hatten und nicht gewusst hatten, dass gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen mit dem Tod bestraft wird. Bevor sie exekutiert wurden, waren die zwei Jungen 14 Monate im Gefängnis und wurden dort ausgepeitscht. Man nimmt an, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Festnahme um die 16 Jahre alt waren. Auf Fotos der beiden Teenager vor der Exekution sieht man die beiden auf ihrem Weg zum Galgen hoffnungslos weinen.
VERFOLGUNG DER LGBTs IM IRAN Verfolgt werden LGBTs nicht nur durch das Rechtssystem. Sie werden auch innerhalb der Familie verfolgt, auf der Arbeit, und in anderen sozialen Lebensbereichen. Uns ist ein Fall bekannt, in dem ein Vater versucht hat seinen eigenen Sohn umzubringen, weil dieser eine sexuelle Beziehung zu einem anderen Mann hatte. So etwas bezeichnet man als “Ehrenmord”. Viele dieser verfolgten und ungeliebten LGBTs laufen von zuhause weg oder sehen Selbstmord als den einfachsten Ausweg aus ihrer Misere. Wenn sie kein Geld haben und Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden, leben sie oft auf der Straße; oft folgen Prostitution und Drogen. Ihr Leben ist schwer und wird oft auf gewaltsame Weise zu frϋh zu Ende gebracht. Sicherheitsbeamte verhaften und foltern Schwule und Lesben auf offener Straße, vie Internet, und in den Medien. Wenn aus Internetbekanntschaften reale Rendezvous werden, riskiert man, dass die Person, die man trifft, ein verdeckter Ermittler ist. Schwule und Lesben wissen, dass so ein Treffen riskant ist und schwer bestraft werden kann.
PROJEKTE DER IRQR Unser Ziel ist es, die LGBT-Gemeinschaft zu informieren sowie diejenigen, die aufgrund falscher Informationen oder mangelnder sexueller Aufklärung Homosexualität kritisch gegenϋber stehen. Aufgrund der Intoleranz im Iran ist es unmöglich, sich dort frei zum Thema Sexualität und sexuelle Orientierung zu informieren. Dieser Mangel an vollständigen und wichtigen Informationen hält viele iranische LGBTs davon ab, ein klares Verständnis ihrer Situation zu erlangen oder Pläne zur Verbesserung ihrer Zukunft zu machen. Mit unserer Persischen Zeitschrift fϋr LGBTs und unsere wöchentliche Radiosendung RAHA ("Befreit")erreichen wir jetzt viel mehr Leute. Wir möchten diese Radiosendung gern via Satellit senden, so dass diejenigen ohne Internetzugang uns auch hören können. Wir möchten gern wenigstens eine Fernsehsendung anbieten, um effektiver unsere gesellschaftliche Kultur in allen Bereichen, inklusive Sexualität, zu bereichern. Allerdings erfordert dieses Ziel ausreichende personelle und finanzielle Resourcen. Diese Medienangebote kosten Geld, aber wir arbeiten und zahlen gern fϋr diese Projekte und Programme, die unsere Brϋder und Schwestern in der LGBT-Gemeinschaft aufklären. Wir tun unsere Bestes, den momentanen Mangel an Selbsterkenntnis und Selbstvertrauen der Betroffenen zu beenden und die so häufigen Tragödien wie Selbstmord zu verhindern.
WIE KANN MAN DER IRQR HELFEN? Wir sind zur Zeit finanziell unabhängig und erhalten keine staatlichen Zuwendungen. Wir sind abhängig von Sponsoren und einzelnen Personen oder Gruppen, die uns helfen wollen. Eine Reihe von Menschenfreunden und Schwulenrechtsaktivisten und -gruppen sind gewillt uns zu helfen und wollen fϋr die Freiheit und sexuelle Gleichheit der iranischen LGBT-Gemeinde arbeiten, und wir sind sehr dankbar fϋr ihre Unterstϋtzung. Wir wären heute nicht da, wo wir sind, wnn wir diese Hilfe nicht bekommen wϋrden. Wir hoffen, noch mehr Aufmerksamkeit zu erlangen und mit weiteren Organisationen und Einzelpersonen zusammenzuarbeiten, um unsere Mission fortzusetzen. Wir brauchen noch mehr Verbϋndete und LGBTs, die verschiedene Aufgaben ϋbernehmen und fϋr die Freiheit der LGBTs im Iran arbeiten.
WAS DIE IRQR BRAUCHT Finanzielle Unterstϋtzung * um ausreichend Bϋroartikel einzukaufen, * fϋr unsere Zeitschrift sowie Radio-und Fernsehsendungen. Ehrenamtliche Hilfe: * um weitere Freiwillige fϋr die IRQR zu rekrutieren, * um Politiker zu lobbyieren, * um Regierungen zu lobbyieren, wenn sie Flϋchtlingen die Abschiebung androhen, * um Artikel und Leserbriefe fϋr Zeitungen, Zeitschriften, und Internet-Seiten zu schreiben * um Geld an Flϋchtlinge in der Tϋrkei zu schicken, damit diese Lebensmittel kaufen und medizinische und psychologische Hilfe bekommen können, da sie oft krank und traumatisiert sind, * um Interviews mit Flϋchtlingen und Artikel vom Persischen ins Englische oder Deutsche zu ϋbersetzen, * um Artikel auf unserer Webseite korrekturzulesen, * und um Nachforschungen im Iran anzustellen. Wir sind voll Hoffnung, dass wir durch Solidarität und Zusammenarbeit die momentane schreckliche Situation im Iran beenden können und die LGBT-Gemeinde im Iran befreien können. So ein schweres Ziel kann nur mit dem guten Willen vieler Leute auf internationaler Ebene erreicht werden. Wir haben heute viele intelligente und gebildete LGBTs unter uns, die nur darauf warten, das Recht und die Mittel zu bekommen, ihre Freiheit zu erlangen. Der Wille der gesellschaftlichen Mehrheit bringt Regierungen dazu, neue und angemessene Gesetze zu verabschieden. Wenn die Mehrheit der Gesellschaft fϋr LGBT-Rechte und -Freiheit steht, dann wird unsere Arbeit fϋr die LGBT-Gemeinde sich auszahlen. * Wir sind Menschen - Menschenrechte sind unsere Rechte. * Rechte werden nicht gegeben - sie werden mϋhsam erkämpft.
IRanian Railroad for Queer Refugees – IRQR Email: info@irqr.net Translated by Vera Katharina |
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Your donations to IRQR helps us pursue every legal avenue to save the lives of people who are at risk of persecution on base of their sexuality. |